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Lufthansa: Im Januar regiert das Minus

Lufthansa, aber auch ihre Niedrigpreistochter Germanwings haben im Januar mit Nachfragerückgängen zu kämpfen. Der Rückgang ist schneller als der Kapazitätsabbau. Bei der Swiss ist es anders. Minus bei der Angebotskapazität, ein noch stärkeres Minus bei der Nachfrage. Die Wirtschaftsschwäche schlägt auf die Leistungszahlen von Lufthansa und Germanwings durch. Pluszeichen gibt es nur noch vor den Leistungszahlen der Swiss.
Lufthansa Passage und Lufthansa Regional hatten 9,3 Prozent weniger Passagiere (3,7 Mill.) als im Januar 2008. Die Sitzauslastung schrumpfte um 2,4 Prozentpunkte auf 74,6 Prozent. Für den Konzern, also inklusive Swiss liegen die Werte auch im Minus, aber nicht so stark. Denn die Schweizer Lufthansa-Tochter beförderte mit 984.000 Fluggästen 4,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Da aber das Angebot (in Sitzkilometern) um 6,3 Prozent erhöht wurde, verringerte sich der Sitzladefaktor um 1,4 Punkte auf 72,9 Prozent. Swiss hat allerdings mit einem starken Nachlassen der Premiumnachfrage im Heimatmarkt zukämpfen.
Germanwings hatte zum Winter vorsorglich vier Flugzeuge aus der Flotte genommen. Das waren aber nicht genug: Im Januar 2009 wurden 442.092 Passagiere (minus 8,3 Prozent) befördert. Die Sitzauslastung sank um 2,0 Punkte auf 71,2 Prozent.

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