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Weniger Todesfälle bei Crashs

Der Weltluftfahrtverband Iata meldet Erfreuliches. Im Kalenderjahr 2008 verringerte sich die Zahl der tödlich Verunglückten. 502 Menschen verloren bei 23 Crashs ihr Leben. Im vieljährigen Vergleich gibt es nur wenige Jahre, in denen der Luftverkehr sicherer als 2008 war. Laut Iata verringerten sich gegenüber 2007 die tödlichen Unfälle bezogen auf die Anzahl der Flüge um 56 Prozent. Umgerechnet pro einer Million Passagiere ließen demnach 0,13 davon ihr Leben.
„Die heutige Statistik bestätigt, dass eine Flugreise eine der sichersten Dinge ist, die ein Mensch unternehmen kann“, kommentiert Iata-Generaldirektor Giovanni Bisignani. Der Weltluftverband beobachtet allerdings nur die Unfälle mit in westlichen Industrieländern gebauten Flugzeugen.
Wie in den Vorjahren war Fliegen zudem in einigen Regionen der Erde ungleich gefährlicher als in den Industriestaaten. Am unsichersten waren 2008 Flüge im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Dort war die Wahrscheinlichkeit, bei einem Flug getötet zu werden, etwa achtmal höher als im Rest der Welt. Relativ unsicher waren zudem auch Flugreisen in Lateinamerika sowie in Afrika südlich der Mittelmeer-Anrainer.
Insgesamt beklagten Airlines den Totalverlust von 109 Jets. Bei 23 davon war der Verlust von Menschenleben zu beklagen.

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